Junges STM
Einzug ins Luftschloss (UA)
EINZUG INS LUFTSCHLOSS (UA)
Team
TEENSCLUB
Mit:
Lea Böder
Lucy Mathias
Olivia Nowik
Elin Rauhut
Elly Schleyer
Michelle Wieland
Inszenierung: Kathrin Leneke
Premiere: 18.06.2022, Studio
Fotos: Bettina Engel-Albustin
Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen? Vielleicht kann man sich dort mit Ideen von einer besseren Welt anstecken. Der Wunsch nach einem Leben ohne Hass und Diskriminierung ist groß, aber im Wartezimmer des Alltags lässt das passende Medikament noch auf sich warten. Dort verharren die Menschen, die dem Druck des Zweckmäßigen und der Notwendigkeit Kompromisse zu schließen, hilflos ausgeliefert sind. Auf der Suche nach einer besseren Welt, beginnt eine neue Versuchsreihe. Die Aufregung im Angesicht einer anderen Ordnung, einer erneuerten Welt, wer fühlt diese stärker als junge Menschen.
In „Einzug ins Luftschloss“ entwirft der Teensclub utopische Welten für eine gerechtere Gesellschaft, ohne sich vom Realismus eingrenzen zu lassen.
Einzug ins Luftschloss (UA)
Das Mädchen im Espenbaum
DAS MÄDCHEN IM ESPENBAUM
VON STAFFAN GÖTHE
Team
KIDSCLUB
Mit:
Anna-Sophia Gruschka
Paul Vlaminck-Zimmer
Johanna Mejza
Maja Nelles
Tessa Langer
Ruben Jagmann
Inszenierung: Emma Kaufmann
Premiere: 20.05.2022, Studio
Fotos: Bettina Engel-Albustin
Sommerferien. ENDLICH. Was in 6 Wochen alles möglich ist, ist ziemlich beachtlich. Unter einem alten Espenbaum treffen komische Gestalten aufeinander. Mütter, Väter, alte Nachbarn, junge Nachbarinnen und Revolverhelden führen Dispute mit doofen Schwestern, Managern, Piraten und dem Einen oder Anderen. Den Baum sieht man vor lauter Erzählung nicht mehr – so ein Durcheinander!
Angetrieben von Vorstellungskraft und Wirklichkeit erzählt der Kidsclub vom Sommer eines Mädchens. Diese Geschichte ist vollkommen wahr – abgesehen von den Teilen, die frei erfunden sind.
Das Mädchen im Espenbaum
Penguin's Days 2022
PENGUIN'S DAYS 2022
Penguin's Days 2022
„Anstoßen!“ – so lautete das Motto der 30. Penguin’s Days, für die das Schlosstheater Moers vom 23. März bis 07. April 2022 seine Pforten öffnete.
Anstoßen! Wir blickten gemeinsam zurück, nach vorne und auf rund 30 Jahre des Anstoßens von Ideen, Diskussionen, Inszenierungen und auf das, was es noch zu tun gibt, was es zu hinterfragen und zu reflektieren gilt!
Inspiriert hatten bei der Planung des Jubelfestes auch die Plakateinsendungen des Publikums zur letzten Festivalausgabe, die sich kreativ und lautstark für mehr Toleranz, Gleichberechtigung und Umweltschutz aussprachen. Angestoßen hatten sie weitere dringende Fragen, die unsere gemeinsamen sind. Was bedeutet Heimat? Kenne ich bereits alle Fakten über meinen wichtigsten Rohstoff, das Wasser? Verstehe ich ein Stück auch ohne Sprache? Bin ich der Mensch, der ich sein möchte?
Und somit war das Rahmenprogramm der 30. Ausgabe wieder reichlich bestückt mit verschiedensten Inszenierungen.
„Krixlkraxl XXL (UA)“ vom Jungen Theater Münster
„1 Vor dem Anderen“ von der Compagnie NIK aus München
„Ich bin Pinguin“ von den Leuten Wie Die aus NRW/Berlin
„Der Mann, der eine Blume sein wollte“ von der Compagnie Toit Végétal aus Velbert
„TURBOGIGAMANIPOWERISTISCH“ vom Mneme Kollektiv aus Münster
„Ikar – Zu Wasser, zu Lande, in der Luft“ vom Echtzeit-Theater aus Münster
„DWDW – Die Sache mit dem Wasser“ vom Armada Theater aus Velbert
„Sex, Drugs, Geschichte, Ethik und Rock’n’Roll“ von Theatergruenesosse aus Frankfurt am Main
„Das Heimatkleid“ vom Theater der Stadt Aalen
„Werther in Love“ vom Comedia Theater aus Köln
Gastspiele
Familientag
Das Stück des Familientages 2023, „Der Mann, der eine Blume sein wollte“, erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich traut, aus seinem Alltag auszubrechen und Neues zu wagen, um herauszufinden, wer er ist und was ihn glücklich macht. In ihrer Inszenierung widmete sich die compagnie toit végétal der Bilderbuchvorlage mit einem interdisziplinären Theateransatz, der Sprache, Bilder und Musik zu einer Bilder-Film-Performance verwebt.
Goldener Pinguin für die beste Inszenierung:
„Das Heimatkleid“ vom Theater der Stadt Aalen
Jury-Zitat: „Das Stück zeigt auf, wie politisch rechtes Gedankengut seinen Weg in die Gesellschaft findet – manchmal auch ohne, dass man es bemerkt. (…) Die Thematik um rechtes Gedankengut ist nicht die Einzige, die behandelt wurde. Es geht unter anderem auch um Vorurteile und Vorwürfe und deren Auswirkungen, um Hasskommentare im Netz und auf Social Media Plattformen und um den Selbstfindungsprozess der Hauptfigur Claire. Dieses große Themenspektrum hat uns mehr als nur beeindruckt.“
Sonderpreis in der Kategorie „poetischste Geschichte und schönste Publikumserfahrung“: „Ich bin Pinguin“ von Leute wie die
Jury-Zitat: „Die rührende Geschichte des Stückes hat uns direkt in ihren Bann gezogen und ist ganz ohne Worte für jeden geeignet - egal ob jung oder alt. (…) Besonders spannend fanden wir die Themen der Identität und der Zugehörigkeit, die zauberhaft, augenöffnend und frei erzählt wurden.“
Preisverleihung des Goldenen Pinguin's
Der thermale Widerstand
DER THERMALE WIDERSTAND
VON FERDINAND SCHMALZ
Team
JUNGES ENSEMBLE
Mit:
Farahs Emami
Sven Hamacher
Simon Lemmer
Carla Wyrsch
Noel Telizin
Helge Gebel
Inszenierung: Kathrin Leneke
Choreografie: Hannah Meyering
Premiere: 26.11.2021, Schloss
Fotos: Bettina Engel-Albustin
Was ist der Dank, wenn man einem Bademeister sein Vertrauen schenkt? Eine Meuterei in der Wellness-Oase. Doch das erkennt der Kurbadchef zu spät. Dieser Ort sollte ein Ruhepol für gestresste Selbstoptimierer sein, in dem sie sich exklusiv von ihren Alltagssorgen erholen können – für einen gewissen Betrag. „Die Bäder denen, die baden gehen“ wirbt Hannes der Bademeister für mehr Miteinander und Solidarität. Werden die im Überfluss Badenden lernen, zu teilen? Sind sie erholt genug, um den wirklich Erschöpften zu helfen? Und warum ist hier überall so viel Glitzer?
Der thermale Widerstand
Es ist eine Satire, die es in sich hat, wie die Premiere eindrucksvoll zeigte. […] Für die überzeugende Schauspielleistung des talentierten Jungen STM gab es stehende Ovationen.
(Larissa Wettels, NRZ)
Pressestimmen
Ein wahrhaft eindrucksvolles Stück, das von den sechs Darstellern Farahs Emami, Helge Gebel, Sven Hamacher, Simon Lemmer, Noel Telizin und Carla Wyrsch nicht minder beeindruckend gespielt wurde.
(Jutta Langhoff, Rheinische Post)
Pressestimmen