Junges STM

36.000 Sekunden | Penguin's Days 2021 | recently heard the most (UA) |

36.000 Sekunden

36.000 SEKUNDEN 

VON JULIA GASTEL

Team

YOUNGSTERSCLUB

Mit: 
Arvid Schrör
Ben Kiehne
Charlotte Weber
Emma Lampke
Chiara Nöchel
Ida Schreiber
Judith Klumb
Katharina Mair
Mara van der Eijk
Nelly Albinus
Emil Justka
 

Inszenierung: Robert Hüttinger

Online-Premiere: 07.05.2021, Zoom

 

Foto: Robert Hüttinger

Was würdest du tun, wenn die Welt in 10 Stunden unterginge? Dein Lieblingsspiel zu Ende zocken? Dich mit deiner Tochter versöhnen? Deinen ersten Kuss erleben? Dir ein Date für den Weltuntergang suchen? Die beste End-of-the-World-Party der Stadt veranstalten? Oder würdest du doch lieber schauen, ob es noch Weltuntergangsrabatt für deine Lieblingstasche gibt? Entscheide dich jetzt – Die Zeit läuft! Ein Schauspiel über die letzten Stunden der Menschheit und die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist.

36.000 Sekunden

Die Schauspieler vom Youngsters Club spielen ihre Rollen mit viel Hingabe. Es erscheint unglaublich, dass dies gelingt, obwohl sie gar nicht zusammen auf einer Bühne stehen! Jeder agiert alleine in seinem Zimmer vor dem Laptop, Tablet oder Smartphone, nur virtuell verbunden durch eine Zoom-Konferenz. (...) Das punktgenaue Umschalten der Hintergründe sowie das realistische "Zusammenspiel" der Schauspieler erleichtern es dem Zuschauer die Handlung zu verfolgen. (...) Ein analoges Theatererlebnis konnte die Aufführung freilich nicht ersetzen, weder für die Akteure noch die Zuschauer. Und doch war es ein besonderes Erlebnis.
(Ulrike Rauhut, Rheinische Post)

Pressestimmen

Penguin's Days 2021

PENGUIN'S DAYS 2021

Penguin's Days 2021

 

Die 29. Penguin’s Days sollten unter außergewöhnlichen Bedingungen stattfinden: Überall auf der Welt mussten sich Menschen mit dem Pandemie-Alltag auseinandersetzen, sich anpassen und auf vieles verzichten. Diese Krise hat nicht nur Erwachsene, sondern im besonderen Maße gerade Kinder und Jugendliche getroffen.
Unter dem Motto „Macht was“, wurden Inszenierungen aus ganz Deutschland und Belgien nach Moers eingeladen. Denn neben der Pandemie hatten andere Themen nicht an Relevanz verloren. Die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Kraft von Worten und die Frage, wie man vom Reden zum Handeln kommt, Heldentum im Alltag, die Klimakrise oder Cybermobbing, waren zentrale gesellschaftliche Themen, die uns weiterhin beschäftigten. 
Obwohl das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und die neuen Sicherheits- und Abstandsmaßnahmen standen und ausgefeilt waren, konnte das Festival 2021 aufgrund der Pandemie nicht im gewohnten Sinne stattfinden und die Inszenierungen konnten in den zwei Wochen nicht auf den verschiedenen Bühnen gezeigt werden. 

„One Word is not enough“ vom Armada Theater aus Velbert

„Traumtage“ vom Westfälischen Landestheater aus Castrop-Rauxel

„Wer? Wie? Was? Wo? Wal! Warum?“ vom Casamax Theater aus Köln

„Mädchen wie die“ vom Theater Gruene Sosse aus Frankfurt am Main

„Die große Tierwanderung“ vom Theater Patati-Patata aus Reutlingen

„Hast du schon gehört“ vom Theater Marabu aus Bonn

„(Amor und ) Psyche – wie man eine Superheldin wird“ von der Jungen Bühne Bochum

„Hannah Arendt auf der Bühne“ vom Agora Theater aus St. Vith

„The Superhero Piece“ von Performing:Group aus Köln

Gastspiele

recently heard the most (UA)

RECENTLY HEARD THE MOST (UA) 

 

Team

REGIELABOR 

Mit: 
Mathilda Biefang
Sven Hamacher
Katrin Janssen
Juli Weber 
Fernando Escudero (im Video) 
 

Regie: Kilian Seeger
Text: Kilian Seeger und Ensemble 
Musik: Jannika Lösche 

Online-Premiere: 10.02.2021, Telegram Messenger

 

Foto: Kilian Seeger

Let`s talk about music. Das Lieblingslied. Der Soundtrack für jede Situation. Verbunden mit vielen Erinnerungen. Der eine Song, der manchmal einfach 20 Mal hintereinander gehört werden muss auf voller Lautstärke. Wahrscheinlich jeder hat dieses eine Lied. Obwohl irgendwie auch nicht! Die Frage nach dem Lieblingslied ist oft unbeantwortbar, weil man sich nicht festlegen kann. Es ist fast schon utopisch das eine universelle Lieblingslied zu haben. Je nach Gemütszustand, Laune und Zeit steht ein anderes Lied ganz oben in den persönlichen Charts. Also ist es vielleicht besser man spricht von Lieblingsliedern? Oder gibt es, wenn man nur lange genug grübelt, doch das ein Lied, das man egal wann vor jedem andern Lied schätzt?

recently heard the most (UA)

In der Spielzeit 2020/2021 gab es am Jungen Schlosstheater Moers zum ersten Mal das Regielabor. Es bietet jungen Nachwuchskünstler:innen eine Plattform, ein eigenes Regieprojekt zu gestalten und so nicht nur Erfahrungen auf, sondern auch vor der Bühne zu sammeln.

Regielabor

Und wieder geht das Schlosstheater Moers (STM) in Corona-Lockdown-Zeiten neue Wege, um bisheriges und sogar neues Publikum zu erreichen. So wurde die Premiere von „recently heard the most“ des Jungen STM am Mittwochabend zu Recht auch als „Regielabor“ bezeichnet. Denn diese fand digital erstmals über den Telegram-Messenger statt und nicht wie bisher über Streaming-Programme. Das Junge STM hat diese Plattform mit seinem „Regielabor“ nun aber zur virtuellen Bühne gemacht und tritt mit dem Publikum in einen teils interaktiven Dialog, und zwar sowohl vor dem Schauspiel, als auch währenddessen. 55 Teilnehmer insgesamt wohnten der spannenden und durchaus anspruchsvollen, zuweilen aber auch herausfordernden Digital-Inszenierung am Mittwoch bei. (...)
Das Thema ist also Musik, ihre Kunst, ihre Klischees und Wirkungen sowie das Rezeptionsverhalten von Menschen beim Hören ihrer Lieblingslieder. Dazu werden die Teilnehmer vorab gebeten, einen anonymisierten Fragebogen auszufüllen und dem STM-Team zur Verfügung zu stellen. 

Pressestimmen

Dazu kommen im Laufe der digitalen Aufführung weitere sogenannte geschlossene Fragen auf die Teilnehmer zu, die in Echtzeit zu beantworten sind und unmittelbar darauf veröffentlicht werden, wie beispielsweise „Nur Asis hören Rap?“ oder „Jeder kennt dieses Lied?“ (gemeint ist Madonnas „Vogue“) oder „Rock und Metal ist doch das Gleiche!“. Auch die fünf mitwirkenden Akteure – Mathilda Biefang (in der Rolle der Maja), Sven Hamacher (Slavik), Katrin Janssen (Kristin), Juli Weber (Jona) und Fernando Escudero (Frédéric) – beantworten diese und andere Fragen in der Inszenierung und erzählen persönliche Begegnungen und Berührungen mit Musik, ob allein zu Hause oder auf Konzerten.
(Olaf Reifegerste, Rheinische Post) 

Pressestimmen