Junges STM

Penguin's Days 2013 | Klassen Feind | Nichts. Was im Leben wichtig ist | Die Kassette |

Penguin's Days 2013

PENGUIN'S DAYS 2013

Penguin's Days 2013

Das 21. Kinder und Jugendtheaterfestival Penguin´s Days fand vom 10. bis 20. Juni 2013 unter dem Motto „...noch kurz die Welt retten“ statt. Neun professionelle Kinder- und Jugendtheatergruppen aus Berlin, Hamburg, Köln, Tilburg (NL) und Tübingen waren mit 12 Inszenierungen in Moers zu Gast. Das Schlosstheater Moers und das Junge STM zeigten im Rahmen des Festivals ihre Inszenierungen. Eine Jugendjury schaute sich alle Inszenierungen an, die im Rahmen des Festivals zu sehen sind und zeichnete die beste Inszenierung mit dem Goldenen Pinguin aus. Begleitend zum Festival fanden theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen statt. Der Fotowettbewerb „Muss nur noch kurz ein Foto von der Rettung der Welt machen“ ermutigte Jugendliche sich kreativ mit Weltverbesserungsmaßnahmen auseinander zu setzen.

 

Klassen Feind

KLASSEN FEIND

VON NIGEL WILLIAMS

Team

Mit:
Cemre Alan
Sevin Begovic
Leon Fried
Moritz Müller
Michael Schön
Noel Telizin
Marcel Wald

 

Inszenierung: Holger Runge

Premiere: März 2013

 

 

Sechs Schüler warten in einem Klassenzimmer auf ihren neuen Lehrer. Sie wollen den Klassenfeind fertigmachen. Als niemand kommt, entschließen sich die Schüler, selbst Lehrer zu spielen und jeder der Jungen hält eine „Stunde“. Im Verlauf dieses Unterrichts erzählen sie von sich, ihren Nöten, ihrem Hass und ihren Sehnsüchten. Bis die Situation eskaliert. 

 

Klassen Feind

„Man muss mit viel Mut zum Festival anreisen, um ein Stück mit einer so großen Menge an Text zu präsentieren“. Nach Wojciech Wysocki (polnischer Schauspieler und Jurymitglied) „klang die Amateurtheateraufführung als wäre sie von Berufsschauspielern aufgeführt worden.“

„Noel Telizin, Moritz Müller, Marcel Wald, Sevin Begovic, Cemre Alan und Leon Fried spielen konzentriert, mit hohem Tempo, vollem Körpereinsatz und schauspielerisch beeindruckenden Leistungen. Ein lohnender Abend.“
(Gabi Gies, NRZ)

Pressestimmen

Nichts. Was im Leben wichtig ist

NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST

VON JANNE TELLER

Team

Mit:
Acht Spieler:innen

 

Inszenierung: Holger Runge

Premiere: Dezember 2012 

 

 

Pierre Anthon, Schüler der siebten Klasse, verkündet seine Erkenntnis: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Seine Mitschüler wollen ihm zeigen, dass das Leben nicht sinnlos ist. Sie häufen den „Berg aus Bedeutung“ auf und bringen immer größere Opfer. Das beginnt ganz harmlos mit den Lieblingsschuhen und endet schrecklich, denn die Unschuld eines Mädchens und der Zeigefinger eines Jungen landen auf dem Berg aus Bedeutung.

Nichts. Was im Leben wichtig ist

„Theaterpädagoge Holger Runge lässt in dieser Inszenierung die Schauspieler sich ganz auf die Idee konzentrieren. Die danken es mit überzeugender, dichter und fokussierter Aktion, die sich weit über Schülertheater-Niveau präsentiert. Ein eindrucksvoller Theaterabend, der bei jungen Zuschauern sicher für viel Diskussionsstoff sorgen wird.“
(Karen Kliem, NRZ)

„Mit nur acht Stühlen, zwei Gitarren und einigen Malutensilien als Kulisse gelang es dem Ensemble, seine Zuschauer fast zwei Stunden lang so intensiv in den Bann zu ziehen, dass stellenweise nicht einmal ein Hüsteln aus den Zuschauerreihen zu hören war.“ 
(Jutta Langhoff, Rheinische Post)

 

Pressestimmen

Die Kassette

DIE KASSETTE

VON CARL STERNHEIM

Team

Mit:
Daniel Negro
Tim Steinert
Katrin Becker
Benedikt Durben
Meike Lehmkuhl
Leonie Mays
Vanessa Piasny
Anne Preuten 
Sandra Wycisk

 

Premiere: Dezember 2012 

 

 

Eine Gruppe Revolutionäre will den Verantwortlichen für die Milliardenverluste der „Bankgesellschaft Berlin“ den Prozess machen, die mit immer neuen Spar-Maßnahmen die Leidensfähigkeit praktisch aller sozialen Gruppen strapaziert. Wutbürger setzen sich zur Wehr. Nato-Truppen greifen ein.

Das Bankenstück

„’So eine Erfahrung macht man nur einmal im Leben’, betont Daniel Negro. Für alle war es ein großes Erfolgserlebnis – wenngleich Tim Steinert anfangs nicht "so richtig" überzeugt war, ob Theater etwas für ihn sein könnte. ‚Ich dachte: Oh Gott, ich bin gar nicht der Typ für so etwas. Nach der Probenzeit habe ich mich dann aber sogar auf die Premiere gefreut. Ich war von mir selbst überrascht, dass ich meinen inneren Schweinhund überwunden habe’, erzählt der angehende Bankkaufmann. Katrin Becker, die schon in der Schulzeit bei Theaterprojekten mitgemacht hatte, kann das nur bestätigen: ‚Man muss über seinen eigenen Schatten springen. Dafür nimmt man ganz viel für sich selbst daraus mit.’ Die Drei sind überzeugt, mehr Selbstbewusstsein und auch Selbstsicherheit im eigenen Beruf gewonnen zu haben.“ 
(Anja Katzke, Rheinische Post)

 

Pressestimmen

„Welche Blüten die Gier nach Geld treiben kann, zeigten Katrin Becker, Benedikt Durben, Meike Lehmkuhl, Leonie Mays, Daniel Negro, Vanessa Piasny, Anne Preuten, Tim Steinert und Sandra Wycisk in munterem Rollenwechsel zwischen Biedermeiersofa und Ohrensessel. Eine selbstironische Komödieninszenierung rund um eine Kassette voller Wertpapiere, die ‚entmündigt und entmannt’. Kompliment an neun Laienschauspieler für erstaunliche Textsicherheit, Mut, Humor und einen unterhaltsamen Abend.“ 
(Gabi Gies, NRZ)

 

Pressestimmen